Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Hessen: Pausenlos in die Überstunden; 05/2019

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Pausenlos in die Überstunden

ver.di fordert Beschäftigte im Rettungsdienst an verschiedenen Standorten in Hessen auf, immer wiederkehrende Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz systematisch zu dokumentieren. Das Land hat den Kommunen und Landkreisen die Befugnisse zur Disponierung der Einsatzfahrzeuge des Rettungsdienstes übertragen. Die Verantwortung für die Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes liegt dagegen bei den freien Trägern, den Arbeitgebern der RettungsdienstmitarbeiterInnen. Sie können die Einhaltung von Pausen und einen pünktlichen Feierabend aber nicht sicherstellen, weil sie die Einsätze nicht disponieren. Die Leitstellen wiederum fühlen sich laut ver.di nicht verantwortlich. Aus ohnehin überlangen Schichten würden Arbeitstage mit 13 oder 14 Stunden. Das mache es für die Beschäftigten unmöglich, ihre Arbeitskraft bis zur Folgeschicht zu regenerieren, berichtet Stefan Röhrhoff, zuständiger ver.di-Gewerkschaftssekretär in Hessen. Die Landespolitik könne das Problem lösen, zum Beispiel indem die Leitstellen angewiesen würden, beim Disponieren der Einsatzfahrzeuge das Arbeitszeitgesetz einzuhalten. „Wir werden die Dokumentation einige Zeit fortführen und sie dann praktisch als Datenbasis der Politik übergeben“, so Röhrhoff.

Quelle: Beamten-Magazin 05/2019


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