Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Hessen: GEW: Verwaltungsarbeit wird auf Lehrer abgewälzt; 09/2011

GEW: Verwaltungsarbeit wird auf Lehrer abgewälzt

Die GEW Hessen kritisiert, dass Verwaltungsaufgaben in immer größerem Maß den Schulen aufgebürdet werden. Etatkürzungen von 113 Millionen Euro beim Personal in der Verwaltung und den Schulämtern führen laut GEWLandesvorsitzendem dazu, dass deren Arbeit „unter dem Deckmantel vermeintlicher Freiheit auf die einzelnen Schulen abgewälzt wird“. Jochen Nagel bezieht sich auf das Programm Selbständige Schule. Es sei höchst ineffizient, bisher sinnvoll gebündelte Verwaltungsaufgaben auf 2.000 Schulen zu verlagern. Außerdem koste es Ressourcen, die für die pädagogische Arbeit benötigt würden. „Stattdessen soll an Schulen nun mit immer größerem Aufwand verwaltet, gebuchhaltet, gebenchmarkt, getestet und so weiter werden“, moniert Nagel. Die 500 zusätzlichen Lehrerstellen würden allein durch Verwaltungsarbeit aufgebraucht. Diese Tätigkeiten sollen weiter die regionalen Schulämter bewältigen. „Und Lehrkräfte brauchen dringend einen Abbau der dauerhaften Überbelastung durch die bundesweit höchste Pflichtstundenregelung“, ergänzt Nagel. Das könne nur gelingen, wenn Hessen mehr Geld für Bildung ausgebe.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2011


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