Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Hessen: GEW fordert unbefristete Arbeitsverträge; 04/2013

GEW fordert unbefristete Arbeitsverträge

Die GEW fordert ein Ende des „Befristungsunwesens“ in Hessens Bildungseinrichtungen. Der Landesvorsitzende Jochen Nagel und die Vorsitzende des Bezirksverbands Frankfurt, Maike Wiedwald, riefen die Landesregierung auf, aus einem Urteil des Gießener Arbeitsgerichts „endlich die richtigen Konsequenzen zu ziehen“. Sie forderten: „Hessen muss seine Vorreiterrolle als Arbeitgeber beim Unterlaufen von Kündigungsschutzregelungen endlich beenden und die Zahl der befristeten Arbeitsverträge im Landesdienst auf ein absolutes Mindestmaß eingrenzen.“ Nagel und Wiedwald beriefen sich auf Daten des statistischen Landesamts, wonach es mittlerweile rund 6.000 befristete Verträge für Lehrkräfte an Schulen gibt. Die Zahl habe sich seit 2003 mehr als verdoppelt. Auch an Hochschulen greife die Praxis um sich. Die GEW verlangt, dass Kettenarbeitsverträge sofort entfristet werden und Schulen eine Vertretungsreserve für Lehrer bekommen. Das Gießener Gericht hatte dem Land nahegelegt, seine Praxis bei der zeitlichen Begrenzung von Verträgen zu ändern. Es entschied, dass die Klägerin unbefristet beschäftigt werden muss. Die Grundschullehrerin hatte gegen ihre jahrelange befristete Beschäftigung mit insgesamt 14 Verträgen geklagt. (Az.: 10 Ca 538/12)

Quelle: Beamten-Magazin 04/2013


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