Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Hessen: Körzell: Pension mit 67 Jahren ist krasse Fehlentscheidung; 12/2010

Körzell: Pension mit 67 Jahren ist krasse Fehlentscheidung

Hessens Beamtinnen und Beamte gehen künftig erst mit 67 statt mit 65 Jahren in Ruhestand. Der DGB und ver.di kritisieren diesen Beschluss des Landtags als „krasse Fehlentscheidung“. Der DGB-Bezirksvorsitzende Stefan Körzell monierte: „Statt mehr Menschen in Beschäftigung zu bringen, soll wieder mal auf Kosten der Beamtinnen und Beamten der Staatshaushalt saniert werden.“ Dies finde sich sogar in der Begründung zum Entwurf für das Dienstrechtsneuordnungsgesetz und sei „an Zynismus kaum zu überbieten“. Als Erfolg verbuchen die Gewerkschaften, dass sie verhindern konnten, dass die Altersgrenze auch für Schwerbehinderte heraufgesetzt wurde. Beschäftigte bei der Polizei, Feuerwehr und im Justizvollzug können im Alter von 60 Jahren nach zehn Jahren Schicht- und Wechselschichtdienst ohne Abzüge ausscheiden und nicht erst nach 20 Jahren(s. auch S. 9).

Quelle: Beamten-Magazin 12/2010



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